Juni 2006

Mit der Hilfe von mehr als 120 Freiwilligen und mit einem Arbeitseinsatz von ca. 5000 Stunden Arbeitsleistung konnte das unmöglich Erscheinende möglich gemacht werden. Das Jagdhaus war vorbereitet für den großen Tag:
Die Wiedereröffnung…



Kulturstätte mit Geschichte

Jagdhaus Maxlruh feierlich eingeweiht - Musikalische Schmankerl
VON DANIELA OLDACH Eicherloh - Wenig Erbarmen hat Petrus bei der Einweihung des renovierten Jagdhauses Maxlruh am Pfingstsonntag gezeigt. So musste der Festgottesdienst anstatt im Park vor der herrlichen Kulisse des Traditionsgebäudes in der Kirche gefeiert werden. Der Freude über die renovierte Kulturstätte tat dies keinen Abbruch: Ab Mittag strömten viele Interessierte herbei, um das Jagdhaus zu besichtigen.

Pfarrer Günther Stadlbauer spendete den Segen. Pünktlich um 13 Uhr öffnete das künftige Kulturzentrum seine Pforten. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss hat die private Musikschule Hobelsberger gemietet, die ab Montag, 19. Juni, ihre Arbeit aufnimmt. Das Obergeschoss steht gemeindlichen, kulturellen Zwecken offen. Dort befinden sich die Jagdsäle sowie ein überdachter Balkon, von dem aus sich ein unvergleichlicher Blick über den Eicherloher Park bietet.

Bei der Einweihung sorgten Petermann Musi, Markt Schwabener Sänger, Stubnmusi Eicherloh, Eicherloher Dreigesang sowie Künstler der Musikschule Hobelsberger für musikalischen Ohrenschmaus. Besonders begeisterte der junge Pianist Sebastian Scheeser bei seiner "Boogie-Time".

Durch das Programm führte CSU-Bundestagsabgeordneter Dr. Max Lehmer, der zudem als Brauchtumspfleger im Kulturverein engagiert ist. Abgerundet wurde das Programm durch die Reisener Goaßlschnoizer, Tänze des Trachtenvereins, Liedermacherin Edeltraud Rey aus Parsdorf, der Gruppe Ledawix und der Finsinger Blaskapelle.

Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war Eicherloh Schauplatz glanzvoller Jagdgesellschaften mit Gästen aus der Münchener Oberschicht. Erbaut worden ist das Traditionsgebäude im Jahre 1882 durch den Kommerzienrat Max Bullinger, dem damaligen Jagdpächter. Der Papiergroßhändler aus München hatte zu Beginn der 1880er Jahre auf dem Anwesen von Josef Bisl im Dachgeschoss zwei Zimmer bewohnt. Dann erwarb er am Rande des Eicherloher Hügels zwei Hektar Grund. Das war die Geburtsstunde des Parks mit Jagdhaus.

Die ausführliche Geschichte des Jagdhauses Maxlruh Eicherloh kann man im Heimatbuch der Gemeinde Finsing, Band I, sowie in der Festschrift anlässlich der Einweihung nachlesen. Das Heimatbuch ist im Rathaus, die Festschrift über den Kulturverein erhältlich. 

Quelle: Münchner Merkur, 06.06.2006




03. Juni 2006, 17:03 Uhr

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14. Juni 2006, 07:15 Uhr

Oktober 2006
 


Letzte Aktualisierung am 31.03.2011